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Egal ob Chemieunfall, Lebensmittelskandal, Werksschließung, Spendenaffäre oder gar terroristischer Anschlag - Krisen treten in sämtlichen Bereichen des öffentlichen Lebens auf und stellen die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor immer neue Herausforderungen.
Auf dem ersten Krisenkommunikationskongress Ilmenau im April 2006 wurden von namhafte Referenten die Eigenheiten von Krisensituationen und die daraus resultierenden Herausforderungen, Chancen und Risiken für das Kommunikations-management aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Der inhaltliche Fokus lag dabei auf der Krisenkommunikation als Teil der Organisations-kommunikation von Unternehmen und Institutionen sowie der (sicherheits-)politischen Krisenkommunikation im Kontext politischer Konflikte.
Diese beiden Themenkomplexe erscheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, teilen jedoch ähnliche Strukturen, Bedingungen und Leistungen im Hinblick auf den Umgang mit Krisensituationen. Im gemeinsamen Diskurs mit Studierenden aus ganz Deutschland wurden von Fachleute aus unterschiedlichsten Branchen die Schnittstellen beider Bereiche erörtert. Den Einstieg in die Thematik bildeten fünf Impulsreferate hochkarätiger Experten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Agenturen und Wissenschaft. Anschließend wurden in sechs thematischen Arenen einzelne Fragestellungen intensiv analysiert und die wichtigsten Ergebnisse auf einem Poster zusammengestellt. Die abschließende Podiumsdiskussion führte die Erkenntnisse aller Arenen zusammen und gab einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
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